So entstehen Gerüchte…

Das Töchterlein war heute im Dorf spielen. Die Mutter ihrer Freundin (eine Freundin von mir) erzählte mir beim Abholen, dass ein Mädchen aus Sohnemanns Klasse letzten Mittwoch heulend nach Hause kam, weil unser Sohnemann so traurig war, weil seine Mama weg ist. Daraufhin rief deren Mutter bei meiner Freundin an, weil sie direkt an Trennung und Auszug dachte, doch zum Glück konnte meine Freundin ihr erklären, dass ich “nur” von Mittwoch bis Samstag weg bin und alles gut ist.

So ist das hier auf dem Land…

Freitags-Füller #216

6a00d8341c709753ef01156f545708970c1. Heute ganz früh aufzustehen kam gar nicht in die Tüte.

2. Die Kinder laufen ständig von oben nach unten.

3. Den Hunger auf frische Brötchen haben wir eben gestillt.

4. Warum so viel um Sofakissen gezankt wird, frage ich mich grade… (und ignoriere das Theater (bislang) erfolgreich)

5. Ich habe kürzlich angefangen, einen Krimi zu lesen.

6. “Mademoiselle Populaire” war der letzte Film, den ich im Kino gesehen habe.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit dem guten Gatten, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich gerne einen Tagesausflug machen, wenn schon unsere Fahrradtour ins (Regen-)Wasser fällt!

Noch mehr Freitags-Füller gibt es hier.

Hochwasser

Fünf Paare Gummistiefel stehen bei uns rum. 31, 30, 30 (kaputt, aus der Kindergartenmatschkiste vom Sohnemann, warum die erst heute in der Tonne landen?! Keine Ahnung!), 27 und 26. Es ist keins dabei, was wirklich richtig passt. Zum Glück gehen die auch noch ne Nummer kleiner, ohne den Fuß komplett zu zerstören, aber da werden wohl zwei neue Paare fällig. Der Sohnemann hat mindestens 32, das Töchterlein tendiert zu 28.

Und auch Töchterleins Regenhose könnte man mal austauschen. Hochwasser, eindeutig.

Regenwetter-1

Aber die Rutsche geht voll ab!Regenwetter-2

Mädchenwochenende in Berlin

Als ich zum ersten Mal “allein” in Berlin war, waren die Kinder noch richtig klein. Man konnte ihnen erzählen, dass ich erst mal gucken muss, ob die Godi genug Betten zum Schlafen hat. Heute würde man gefragt, warum man nicht einfach anruft. Damals hab ich die Nuckel vom Sohnemann mitgenommen, er war dreieinhalb und das Töchterlein noch richtig klein.

Beim zweiten Mal waren wir zu viert zu Besuch bei Alexamalex und ich hab wegen einem Seminar noch zwei Tage drangehängt.

Das nächste Mal “allein” in Berlin war ich vor zwei Jahren im Juni. Danach waren wir nochmal einmal alle im Oktober dort.

[und mir glaubt jetzt niemand, wie lang ich brauchte, um das zu rekonstruieren, so allmählich verschwimmen die ganzen Berlin-Aufenthalte nämlich ineinander - zum Glück wird gebloggt!]

In diesem Jahr war ich dann wieder ganz allein. Naja, allein?!

Zusammen mit den Tomaten ging es los, wobei ich Hanne und Lore (auf Wunsch!) wie das doppelte Lottchen getrennt habe und nur Lore – in Begleitung einer grünen Tomate – umgezogen ist. Hanne zieht zwar auch nochmal um, aber nur in die alte Heimat (sie trägt übrigens auch schon!). DSCN0360

Gleich am Mittwoch starteten wir mit einem Mädchenfilm ins Mädchenwochenende:

Mademoiselle Populaire

 

Das Wetter war leider nicht so ganz wie bestellt, so dass wir unsere Brückenschiffstour (67 Brücken in einer dreieinhalbstündigen Fahrt) am Donnerstag zunächst unter Deck mit Kaffee und später auf Deck (ab und an mit Schirm) verbracht haben. Aber sie war trotzdem sehr, sehr schön und sehenswert, mit angenehmer “Reiseleiterstimme”, die uns alles auf Deutsch und Englisch erklärte. Es ging über Spree und Landwehrkanal und die Brücken dort sind teilweise so tief, dass man sitzen muss (!), um nicht irgendwo gegen zu stoßen. Wer sich nach dem Gong nicht hinsetzt, wird deutlich (!) aufgefordert, es bitte sofort zu tun!

Es tröpfelte…

Brückentour Berlin-01

Der Fernsehturm mal ohne grauen Hintergrund.

Brückentour Berlin-02

Die Mauer.

Brückentour Berlin-03

Eine Männertour am “Herrentag”.

Brückentour Berlin-04

Und noch ein paar Eindrücke…

Brückentour Berlin-05

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Brückentour Berlin-07

Brückentour Berlin-08

Brückentour Berlin-09

Mittendurch: Zoo und Tiergarten.

Brückentour Berlin-10Regierungsviertel.

Brückentour Berlin-11Brückentour Berlin-12

Am Nachmittag klarte das Wetter wieder auf – passend für einen Spaziergang an der Spree und ein Besuch der Hackeschen Höfe, bevor wir uns am Abend mit einer Freundin zum Konzert von Clara Luzia trafen.

Dort verabredeten wir uns auch für den nächsten Tag zu einer Shopping-Pause, denn in deren Wohnnähe gibt es auch noch ein paar nette Lädchen.

Den Freitag begannen wir mit einem außerhäusigen Frühstück, schließlich wollten wir den ganzen Tag diverse Berliner Läden abklappern. In der Mittagspause stärkten wir uns mit Bagel, Kuchen und Kaffee, waren aber erst gegen Abend einkaufstechnisch erfolgreich. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag träumte ich von einem petrolfarbenen Trenchcoat und es war zwar spät, aber ich hab einen gekauft!

Samstags konnten wir morgens gemütlich auf dem Balkon frühstücken, dazu gab es einen sehr leckeren selbstgemachten Smoothie. Mmmh!

Und nach einem letzten Ausflug an den Potsdamer Platz zu einem Balzac-Kaffee war es schon fast wieder Zeit, zum Bahnhof zu fahren.

Hach, es war schön! Auch wenn der Abschied, vor allem vom Sohnemann, sich etwas tränenreich gestaltete…

Zu Hause wurde ich schon erwartet. Nach einer fast fünfstündigen ICE-Fahrt wurde ich kurz nach dem Hanauer Bahnhof von meinen Lieben überrascht. Alexamalex war eingeweiht, der Sohnemann hatte ihr während dem Skypen das Geheimnis verraten!

Und abends beim Ins-Bett-Gehen sagte das Töchterlein: “Jetzt bist Du endlich wieder da, wo Du hingehörst!”

Lustiges Gute-Nacht-Buch-Lesen

Mit den Kindern Buch lesen, während sie noch die Erweiterungstropfen vom Augenarzt drin haben. Kann bis zu 24 Stunden dauern, bis sie wieder klar sehen.

Eigentlich kennen sie die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner in- und auswendig. Im Moment das Sommerwimmelbuch. Heute sehen sie gar nichts und raten nur drauflos. “Ist das ein Fahrrad?” “Nein, das ist ein Traktor!” Ich höre nur Gegiggel.

(Und probiere derweil nicht drüber nachzudenken (und zu googeln), dass mein “Ei” am Augenlid ein Hagelkorn ist, was ich am 5. Juni rausgeschnitten bekomme…)